Druck-ABC
A
Adobe Acrobat | Unter dem Namen Acrobat wird eine Programm-Reihe von Adobe zusammengefasst. Mit diesen Programmen ist es möglich PDF-Dateien zu erstellen, zu editieren, zu kommentieren oder zu betrachten. Adobe bietet darüber hinaus Software für Grafik, Bildbearbeitung und Offsetdruck an. Photoshop, Indesign und Illustrator — Werkzeuge aus der DTP-Familie — gehören dazu. |
Akzidenzdruck | Die Bezeichnung Akzidenz stammt aus dem Buchdruck und bedeutet „das Zufällige“, „das Veränderliche“. Hauptsächlich waren Drucker früher mit der Herstellung von Büchern beschäftigt. Gelegentlich wurden andere Aufträge wie Formulare oder Flugblätter mit eher geringen Auflagen gedruckt. Diese Drucksachen werden heute noch als Akzidenzen bezeichnet. |
Andruck | Neben Colormanagement ist ein Andruck wichtig für die Farbabstimmung im Druck. Kröger Druck nutzt dafür Rundandruckmaschinen, die Nass-in-Nass andrucken. Der Andruck — auch Maschinen-Proof genannt — dient dazu, das zu erwartende Druckergebnis auch technisch in einem Probelauf unmittelbar an der Druckmaschine zu kontrollieren. |
Anschnitt | Elemente wie Grafiken und Bilder, welche über den Rand des Papiers ragen, werden als Anschnitt bezeichnet. |
Auflage | Die Auflage bezeichnet die Gesamtzahl einer Drucksache, ohne dass der Zuschuss mitgerechnet wird. Bei Kröger Druck können Sie Auflagen in Millionenhöhe bekommen. |
Auflösung | Für einen Offsetdruck legen Sie Ihre Daten in Pixeln an. Die Auflösung wird in Punkten pro Zoll (DPI = dots per inch) angegeben. |
Ausschießen | Unter Ausschießen, englisch auch „Imposition“, versteht man die Anordnung der einzelnen Seiten auf einem Druckbogen. Dabei spielen Falzschema und Weiterverarbeitung eine wichtige Rolle. |
B
Beihefter | Im Werbemittel Offsetdruck werden Drucksachen als Beihefter bezeichnet, wenn sie in eine Zeitschrift integriert — also mit eingeheftet — werden. |
Beilagen | Im Beilagendruck entstehen bei Kröger Druck Werbemittel, die Sie als Zeitungsbeilage, Prospekt oder Beihefter nutzen können. Die Qualität im Beilagendruck ist dabei wichtig, um sich von der Masse der Beilagen abzuheben. |
Belichtung | Unter Belichtung versteht man heute die digitale Druckplattenbelichtung. Dabei werden Druckplatten direkt vom Computer aus belichtet. |
Beschnitt | Als Beschnitt bezeichnen wir den Papierrand, der über die Endmaße im fertigen Printprodukt hinausgeht. In der Regel sind das drei Millimeter. Wenn wir eine Broschüre nach dem Druck beschneiden, ermöglicht der Beschnitt, dass alle Seiten die gleiche Größe haben. |
Binden | Binden gehört wie das Schneiden oder Stanzen zu Arbeitsprozessen im Postpress-Verfahren — also der Weiterverarbeitung. Durch das Binden werden einzelne Blätter zu einer Publikation zusammengefasst. Kröger Druck bietet Ihnen Spiral-, Klebe- und Klammerbindungen für Ihre Druckerzeugnisse. |
Bit | Bit ist eine Wortschöpfung aus „Binary“ und „Digit“ und bildet die kleinste digitale Informationseinheit, die ein Computer darstellen kann. (Nicht zu verwechseln mit dem Byte). |
Bitmap | Auch Pixelgrafik genannt. Dabei sind Bilder wie ein Schachbrett aufbereitet. Bitmap-Grafiken sind nicht unendlich skalierbar, da es sonst im Druck zu Artefakten — also einer groben Verpixelung — kommen kann. |
Blindprägung | Es wird mit Hilfe eines Prägestempels und unter hohem Druck eine Prägung ins Papier geformt. Sie können bei Ihrem Magazin oder Prospekt entscheiden, ob Sie eine Hochprägung oder eine Tiefprägung haben wollen. Bei Hochprägungen ist das Motiv erhaben, bei Tiefprägungen wird das Motiv ins Papier gestanzt. |
Blitzer | Blitzer sind weiße Stellen zwischen sich überschneidenden Farbflächen. Sie können entstehen, wenn die Druckmaschine ungenau eingestellt ist. Bei Kröger Druck werden Flächen überdruckt oder überfüllt, um Blitzer zu vermeiden. |
Blockleimung | Die Blockleimung ist ein Postpress-Verfahren, bei dem der gesamte Block einer Broschüre oder eines Magazins im Rücken feststehend geklebt wird. |
Bogenoffset | Kröger Druck ist Ihr Spezialist für Bogen- und Rollenoffsetdruck. Die beiden Druckverfahren gehören heute zu den meistverwendeten im Flachdruck. Wenn Sie Ihre Broschüre im Bogenoffset drucken, werden dabei einzelne vorab geschnittene Bogen bedruckt. Hierfür gibt es verschiedene Formatklassen. |
Broschürendruck | Ob Kundenansprache oder Mitarbeiterinformation — es gibt viele Anlässe, eine Broschüre zu drucken. Als Broschüre werden alle Printerzeugnisse bezeichnet, die unregelmäßig erscheinen und einen Umfang bis maximal 48 Seiten haben. |
Bund | Als Bund bezeichnet man bei Büchern, Prospekten und Broschüren den Raum in der Mitte. |
Byte | Eine digitale Einheit. Ein Byte setzt sich aus acht Bit zusammen. |
C
Climate Partner | Wir tragen das Umweltsiegel Climate Partner. Damit wird Ihr Druckauftrag CO2-neutral. CO2-Emissionen, die bei der Druckproduktion anfallen, werden an anderer Stelle durch die Investition in Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Unser gemeinsames Ziel ist es, das CO2-Gleichgewicht in unserer Atmosphäre in Balance zu halten. |
CMYK | Wir drucken Ihre Aufträge in CMYK. Das sind die vier Grundfarben im Vierfarbdruck: Cyan, Magenta, Yellow und Key (schwarz). |
CO2-neutral Drucken | Drucken Sie umweltfreundlich. Entscheiden Sie sich bei der Auftragserteilung für klimaneutrales Drucken. Sie erhalten für Ihr Druckerzeugnis durch Climate Partner eine Zertifikationsnummer. Über diese Nummer können Sie jederzeit nachverfolgen, wie viel CO2 über welche Klimaschutzprojekte kompensiert wurde. Außerdem bekommen Sie das Zertifikatslogo „klimaneutral gedruckt“. Das können Sie werbewirksam einsetzen. |
Colormanagement | Jeder Offsetdruck beginnt bei uns mit einem durchdachten Colormanagement. Das ist unser Kalibrierungssystem, mit dem sich Farbräume von Ein- und Ausgabegeräten im Druckprozess aufeinander abstimmen lassen. Ziel ist eine einheitliche Ausgabe von Farben auf dem Druckpapier. |
Commission International l’Eclairage | Die „Commission International l’Eclairage“, auf deutsch auch Internationale Beleuchtungskommission, ist ein internationales Fachgremium zur Bestimmung von Farbräumen: CIE, XYZ, CIEZ, CIE LUV, CIE LAB. |
Computer to plate | Kurz auch CTP genannt. Dabei werden die Daten direkt auf der Druckplatte aus dem digitalen Bildbestand belichtet. Dabei entfällt die Zwischenstufe der Filmbelichtung. |
Computer to press | Es gibt spezielle Druckmaschinen in denen sich unbebilderte Druckplatten befinden. Die Bebilderung erfolgt erst direkt in der Maschine. (Direct Imaging) |
D
Datenformat | Als Datenformat bezeichnet man das Endformat, in welches ein Programm Daten exportieren oder speichern kann. Gängige Datenformate beim Druck sind zum Beispiel TIFF, JPEG, SPE, PDF. |
Digitalisiere | Farbverbindlicher Ausdruck auf ein profiliertes Ausgabegerät (Drucker) zum Beispiel IRIS 2-Print. Er soll das spätere Druckergebnis so real wie möglich simulieren. |
Display Postscript | Programm zur Darstellung von PostScript-Daten auf dem Bildschirm. |
Druckkennlinie | Kontrollelement mit dem man im Druck die Farbdichten und die Tonwertzunahmen mit Hilfe eines Messgerätes erfassen kann. |
Druckkontroll-streifen | Visuelle und messtechnische Kontrollelemente, die am Rand des Druckerzeugnisses mitgedruckt werden. |
DPI | Abkürzung für „Dots Per Inch“. Maßeinheit für die Auflösung in Punkten pro Inch oder auch Bildpunkten pro 2,54 cm. Für Bilder wählen Sie am besten eine Auflösung von 300 dpi und für Strich (Text) 1200 dpi. |
DTP | Abkürzung für Desktop Publishing. Dieser Begriff wird allgemein für die Herstellung von Publikationen auf einem PC verwendet. |
Druckveredelung | In der Druckveredelung bekommen Ihre Printprodukte den letzten Schliff. Ob Prägen, Kaschieren, Stanzen oder UV Lackieren — diese Tätigkeiten umfasst die Druckveredelung. |
Druckverfahren | Der Begriff Druckverfahren fasst alle möglichen Drucktechniken, wie zum Beispiel Rollenoffsetdruck, Bogenoffsetdruck, Tiefdruck oder Duplexdruck, zusammen. |
Druckdaten | Druckdaten stellen unsere Kunden uns via FTP-Server zur Verfügung oder liefern uns eine CD/DVD. |
Drucknutzen | Anzahl der Druckergebnisse aus einem Bogen Papier. |
Durchschuss | Als Durchschuss wird der vertikale Abstand zwischen den Zeilen bezeichnet. Anhaltspunkte für die Messung sind dabei die Unterlänge eines Kleinbuchstabens und die Oberlänge des sich darunter befindlichen Großbuchstabens. |
Doppelseite | Die Doppelseite bezeichnet die linke und rechte Seite einer Publikation. In der Regel wird die Doppelseite durch den Falz in der Mitte getrennt. |
Datencheck | Zusätzliche Überprüfungen von Druckdaten verschwenden unnötig Zeit und Geld. Der Datencheck vor Abgabe der Druckdaten ist die letzte wichtige Kontrolle des Kunden, um die Daten vollständig und richtig übergeben zu können. |
Druckerei | Eine Druckerei ist ein Handwerks- und Dienstleistungsbetrieb, der zum Beispiel auf Zeitschriftendruck, Beilagendruck und Broschürendruck spezialisiert ist. Kröger Druck ist Ihre zuverlässige Druckerei Hamburg und Umgebung. |
G
Geschäftsberichte | Ihren Geschäftsbericht können Sie gerne bei uns als Broschürendruck in Auftrag geben. Für Ihre Unternehmenskommunikation drucken wir auch Kataloge, Prospekte und Magazine. |
GIF | Ihre Bilddaten können Sie als „Graphics Konterchance Format“, kurz auch GIF, speichern. Dabei werden Bilddaten aus einer Farbpalette von 256 Farben zusammengestellt. Dieser Algorithmus führt zu geringen Datenmengen. Deshalb lassen sich GIF-Daten optimal fürs Internet benutzen, weil Browser sie schnell anzeigen können. Für den Offsetdruck speichern Sie Ihre Bilddaten am besten als TIFF. |
Glanzlack | Innerhalb der Druckveredelung können Sie Ihren Produkten mit UV- Glanzlack oder Prägedruck einen besonderen Eindruck verleihen. |
H
Handzettel | Ein Handzettel oder auch ein Prospekt wird bei Kröger Druck in einem praktisch-handlichen Format auf wenigen Seiten gedruckt. Als Postwurfsendung eignen sich Handzettel besonders gut. |
Harmony | Harmony ist eine Software, mit der Kalibrierungstests erzeugt, angewendet und verwaltet werden können. Sie ermöglicht eine Steuerung der Tonwertwiedergabe in der Druckmaschine (Lithografie). |
HKS-Farben | Die drei Druckfarbenhersteller Horstmann-Steinberg, Kast + Ehinger und H. Schminke & Co. haben das HKS-Mischsystem für Druckfarben entwickelt. Es beinhaltet 120 Volltonfarben mit 3.520 Abstufungen. Um die Wiedergabe einer HKS-Farbe auf unterschiedlichen Papiersorten korrekt vorherzusagen, haben wir diverse HKS-Farbfächer: HKS E (Endlospapier), HKS K (Kunstdruckpapier), HKS N (Naturpapier) und HKS Z (Zeitungspapier). |
I
ICC-Profil | Hinter dem Profil steht das „International Color Consortium“, kurz auch ICC. Hier arbeiten Hersteller der Druckvorstufe zusammen, um das Colormanagement weiter zu optimieren. Das ICC-Profil ist ein Farbprofil zur Umrechnung von Bilddaten. |
Imagebroschüre | Verleihen Sie Ihrem Firmenimage den richtigen Ausdruck. Bei Kröger Druck können Sie für jeden Anlass Broschüren drucken. Ihnen stehen dafür umweltfreundliche Produktion und viele flexible Formate zur Verfügung. |
Initialen | Initialen sind aus dem Beginn eines Textes herausgenommene vergrößerte Buchstaben. Auch heute sieht man im Broschürendruck noch ein hohes Aufkommen von Initialen. |
J
JDF | Das JDF, auch „Job Definition Format“, beschreibt Teilaufgaben (Nodes) in einer Produktion. JDF ist kein Programm, kommt aber im Management-Information-System zum Einsatz. Damit können wir die komplette Druckproduktion überwachen und Ressourcen verwalten. |
JPEG | Jeder kennt das JPEG als Bildformat. Es wurde von der Joint Photographic Expert Group entwickelt und komprimiert Bilddaten. So können Sie TIFF- oder PSD-Formate in der Layoutphase Ihrer Druckprodukte in ein kleineres Dateiformat umrechnen. Das JPEG ist lizenzfrei und international genormt (ISO 10918). |
K
Kataloge | Im Katalogdruck sind wir Ihr Partner mit langjähriger Erfahrung. |
Klebebindung | Das ist ein Bindeverfahren mit fadenlosen Klebestoffen. Katalog- oder Broschürenblöcke werden dabei geschnitten, geleimt und mit dem Umschlag verklebt. |
Kalibrierung | Unter der Kalibrierung verstehen wir den Abgleich von allen Ein- und Ausgabegeräten, die wir für die Farbdarstellung in unserer Druckvorstufe benötigen. Dazu gehören zum Beispiel Monitore, Scanner und Belichter. |
KB, Kilobyte | Ein Kilobyte setzt sich aus 1.024 Byte zusammen, 1.023 Kilobyte ergeben ein Megabyte. |
L
Lackieren | Unter dem Lackieren verstehen wir das Aufbringen einer Lackschicht in der letzten Phase des Druckprozesses. Sie haben die Wahl zwischen Drucklack oder Dispersionslack. In jedem Fall wird ein UV Lack das Aussehen Ihres Produkts verbessern oder zum Beispiel mattes Papier mit einer Spot-Lackierung aufwerten. |
Lithographie | Früher bezeichnete man die Lithographie als Schreiben auf Stein. Heute bezeichnet man mit Lithographien (kurz „Litho“) auch die Vorlagen für den Offsetdruck. Das umfasst zum Beispiel gerasterte Bilder. |
Laserproof | Für die Kontrolle Ihrer Druckdaten produzieren wir für Sie einen Laserproof auf einem Laserdrucker direkt aus dem Prinergy-Workflow. Sowohl Laserproof als auch Formproof-Ausgabe werden über das gleiche RIP (Raster Image Processor) generiert und bieten die Sicherheit, dass alle Elemente, die auf dem Papier sichtbar sind, später auch im Druck erscheinen. |
M
Mailing | Bei einem Mailing handelt es sich um eine Massen-Postsendung, welche persönlich adressiert ist, teiladressiert ist oder als Wurfsendung verbreitet wird. Sie ist immer werbend. |
Magazin | Mit Kröger Druck können Sie Magazine drucken. Ob 32, 64 oder 160 Seiten — wir drucken Ihre Magazine schnell und kompetent. |
MB, Megabyte | Ein Megabyte sind 1.000.000 Bytes, oft gebraucht im Zusammenhang mit der Kapazität von Speichermedien. Das Abspeichern einer vierfarbigen Seite im A4-Format benötigt zum Beispiel etwa 40 MB Speicherplatz. |
Medienkeil | Der Ugra/FOGRA-Medienkeil CMYK ist ein herstellerunabhängiges Werkzeug im Colormanagement. Der Medienkeil besteht aus 46 Feldern, welche mit Flächendeckungsgraden der Prozessfarben C (Cyan), M (Magenta), Y (Gelb) und K (Schwarz) definiert sind. Zu jedem in CMYK definierten Feld sind, abhängig vom Druckverfahren und vom Bedruckstoff, farbmetrische Sollwerte nach CIE definiert. |
N
Naturpapier | Naturpapier hat im Gegensatz zu gestrichenem Papier keinen Strichauftrag. Man bezeichnet es auch als ungestrichenes Papier. |
Nutzen | Im Offsetdruck bezeichnen wir die Anzahl der Einzelexemplare, die sich aus einem Druckbogen herausschneiden lassen, als Nutzen. Der Begriff wird oft auch für ein Stück Papier oder Pappe bezeichnet. |
Network | Englisch für Netzwerk, das in der IT zum Beispiel als Kommunikations-Netzwerk für die Datenübertragung zwischen einzelnen Computern und Peripheriegeräten genutzt wird. |
O
Offsetdruck | Unter Offsetdruck versteht man ein Flachdruckverfahren, in dem Papierbogen oder Papierrollen indirekt bedruckt werden. Daher stammt auch die Bezeichnung Bogenoffset- und Rollenoffsetdruck. Dabei wird das Druckbild zuerst von der Druckplatte auf einen Gummituchzylinder übertragen. Dieser gibt das Bild an das Papier weiter. |
OCR | Die englische Abkürzung steht für „Optical Character Recognition“ und bezeichnet die optische Schriftzeichen-Erkennung durch den Computer. |
OPI | Die englische Abkürzung steht für „Open Prepress“ — ein universelles Schnittstellenprotokoll für die Druckvorstufe. |
P
Pantone Farben | Das Farbsystem von der Firma Pantone enthält Sonderfarben, die im konventionellen Vierfarbdruck nicht erreicht werden können. Das PMS (Pantone Matching System) besteht aus 14 Basisfarben, die mit verschiedenen Farbanteilen vermischt den Farbfächer ergeben. |
Papier | Beim Papier sind vor allem die Oberfläche und die Färbung von Bedeutung. Wird das gleiche Bildmotiv auf original Kunstdruckpapier, auf matt oder glänzend gestrichenem Bilderdruckpapier und auf Zeitungsdruckpapier gedruckt, führt es zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen. Eine präzise Angabe von Farbkorrekturen ist nur dann möglich, wenn das Papier der Farbmesstafel, das Andruckpapier und das Fortdruckpapier miteinander übereinstimmen. |
Papierformat | In Deutschland werden Überwiegend Formate der DIN-A-Reihe eingesetzt. Ausgangsformat ist der Bogen im Format DIN A0 in der Größe 841 mm x 1189 mm. Durch das Halbieren der langen Seite ergibt sich die kurze Seite des jeweils nächstkleineren DIN-Formats. |
Papiergewicht | Das Papiergewicht wird in Gramm pro Quadratmeter gemessen. Bei Papier kann das bis zu 300 g/qm liegen, bei Karton bei bis zu 600 g/qm. |
PDF (Portable Document Format) | Plattformunabhängiges Datenformat, das von der Firma Adobe entwickelt wurde. Es ist eng verwandt mit der Seitenbeschreibungssprache PostScript, ist jedoch in vielfacher Hinsicht diesem Datenformat überlegen. Das PDF-Format kann Schriften, Bilder und Druckinstruktionen beinhalten, spezielle Schlüsselbegriffe für Such- und Indexfunktionen, Job Tickets, Hyperlinks, Videos etc. Zudem kann es stark komprimiert werden und ermöglicht in einem Netzwerk und im Internet eine schnelle Datenübertragung. |
PDF X/3 | Standardisiertes Datenformat, das eine Produktionssicherheit auf beiden Seiten des Datenanlieferers (Kunde) und des Datenverarbeiters (Vorstufenbetrieb, Druckerei) gewährleistet. Das von der ECI und dem BVDM ISO-zertifizierte Datenformat bezieht Farbmanagement, Sonderfarben und Duplexbilder mit ein und beruht auf der PDF-Version 1.3. PDF X/3-Dateien müssen Composite-Dateien sein. |
PDL | Die „Page Description Language“ bedeutet übersetzt „Seitenbeschreibungssprache“. |
PEFC Zertifizierung | Wir sind PEFC zertifiziert. Hinter dem Zertifizierungsverfahren für nachhaltige Waldbewirtschaftung steht das Konzept einer kontrollierten Verarbeitungskette für Holz- und Papierprodukte. Sie wird lückenlos und unabhängig überwacht. Der PEFC-Prozess entstand auf Initiative von Walbesitzern und Akteuren der Holzwirtschaft |
Personalisierung | Wenn Sie ein Prospekt drucken und es für den Versand mit der Anschrift versehen, dann versteht man darunter die Personalisierung. Die Personalisierung erignet sich also besonders gut für die Individualisierung von Massen-Printprodukten. |
Pixel | Abkürzung für „Picture Element“. Hierbei handelt es sich um die kleinste Bilddateneinheit für die elektronische Beschreibung von Bildern. |
Platzierung | Anzeigenhersteller achten bisweilen darauf, dass durch Passerdifferenzen gefährdete Anzeigenmotive so platziert werden, dass sie im Rollenoffsetdruck in der Mitte der Papierbahn liegen, wo der Passer die größte Stabilität zeigt. |
Postscript | Adobe entwickelte die Seitenbeschreibungssprache „PostScript“. Sie wird als Vektorgrafikformat für Drucker und Dokumente benutzt. |
Prägedruck | In der Druckveredelung können Sie sich auch für einen Prägedruck entscheiden. Hierbei wird neben dem Farbauftrag ein Relief auf dem Papier hinterlassen. Der Prägedruck kann auch ohne Farbe vorgenommen werden. Dies wird dann als Blindprägung bezeichnet. |
Prospekte drucken | Prospekte drucken wir für Sie in vielseitigen Formaten und Umfängen. Fragen Sie uns einfach nach den passenden Möglichkeiten. |
PSO Zertifizierung | Hinter der Abkürzung PSO steht der ProzessStandard Offsetdruck. Er umfasst die standardisierte und industrielle Produktion von Drucksachen gemäß ISO-Norm 12647-2. Sie legt genau messbare Sollwerte und Toleranzen fest. |
PUR Klebebindung | Bei diesem Bindeverfahren werden die Rohbogen mit Polyurethan, einem Kunstharz, zusammengeklebt. PUR zeichnet sich durch seine besondere Haltbarkeit aus. |
Q
Qualitäts-management | Ziel des Qualitätsmanagements ist es, Produktionsprozesse und Druckergebnisse ständig zu optimieren. Damit lassen sich Kosten senken und Zeit einsparen — und davon profitieren unsere Kunden. |
Querformat | Das Gegenteil von Hochformat. |
R
Raster (Druckraster) | Unter einem Raster versteht man eine Fläche mit regelmäßiger Anordnung von Farbpunkten (Rasterpunkten). Im Offsetdruck lassen sich hierdurch Zwischentöne erzeugen. |
Recyclingpapier | Wir produzieren für Sie Offsetdruck Werbemittel auf Recyclingpapier, also Papier, dessen Faseranteil überwiegend aus Altpapier besteht. Das hat viele gute Gründe: Wir schonen die Ressource Holz und in der Herstellung von Recyclingpapier wird weniger Energie und Wasser verbraucht. Wussten Sie schon? Bis zu fünfmal können Zellstofffasern recycelt werden. |
Retusche | In der Retusche erhält Ihr Bildmaterial einen Feinschliff, bevor es in den Offsetdruck geht. Hier wird hauptsächlich die Bildwiedergabe verbessert. |
RGB | Diese Abkürzung steht für die Farben rot, grün, blau, die im additiven Farbmodell farbiges Licht für das Auge sichtbar machen. Dieses Prinzip kennen Sie auch von Ihrem Bildschirm. Für den Bogenoffset und Rollenoffset eignet sich dieses Farbmodell aber nicht. Das subtraktive Farbmodell (CMYK) ist hierfür vorgesehen. |
RIP | Die englische Abkürzung RIP steht für „Raster Image Processor“, der als Software oder Computer funktionieren kann. In der Druckvorstufe werden die Daten für die Herstellung von Druckplatten aufbereitet. Der RIP stellt Daten für den Belichter dar, indem Daten gerastert, separiert und überfüllt werden. |
Rollenoffset | Kröger Druck ist Ihr Partner für Rollenoffsetdruck. Wie der Name schon sagt, wird dabei Papier von einer Rolle abgerollt und als Bahn durch die Druckmaschine geführt. |
RTF | Hinter der englischen Abkürzung RTF steht die Bezeichnung „Rich Text Format“. Das Rich Text Format wurde von Microsoft eingeführt, um formatierte Texte mit beliebiger Text-Software zu öffnen. |
S
Satzspiegel | Ob Magazine drucken oder Prospekte drucken — unter einem Satzspiegel versteht man die Fläche auf der Druckseite, in der die Anordnung von Text und Grafik vorgenommen wird. Innerhalb des Satzspiegels liegen zum Beispiel in einer Zeitschrift redaktionelle Texte und Bilder. Seitenzahlen oder Fußnoten liegen außerhalb des Satzspiegels. |
Schriftsatz | Im Schriftsatz werden alle Schriftzeichen zusammengestellt, die wir für den Bogenoffset- oder Rollenoffsetdruck benötigen. Früher hat man den Schriftsatz von Hand mit einzelnen Buchstaben gesetzt. Heute passiert alles im Desktop Publishing am Computer. |
Server | Der Server bietet uns und unseren Kunden Speicherplatz, der über das Internet von überall erreichbar ist. Per FTP-Server können Sie Ihre Druckdaten hochladen. |
Sonderfarben | Im Offsetdruck Werbemittel setzen wir Sonderfarben (auch Schmuckfarben) ein, um besondere Effekte zu erzielen, die sich in der üblichen Farbmischung nicht realisieren lassen. Ob Magazine drucken oder Kataloge drucken – wählen Sie zum Beispiel Leuchtfarben, Gold oder Silber. Für Sonderfarben bieten wir Ihnen den Fünffarbdruck im Bogenoffset. |
Staccato | Das ist die Produktbezeichnung für die FM-Rasterung der Firma Creo. Hierbei wird bei der Rastererzeugung auf einen speziellen Rasteralgorithmus der zweiten Generation zurückgegriffen. Das Ergebnis ist eine fotorealistische Druckwiedergabe. |
T
Thumbnail | Der Begriff bedeutet aus dem englischen übersetzt Daumennagel. Er wird in der Grafik auch als Vorabentwurf oder Rohentwurf bezeichnet. Er bezeichnet auch eine kleinere Version eines groß aufgelösten Bitmap-Bildes. |
TIFF | Das TIFF oder TIF (Tag Image File Format) ist ein häufig verwendetes Dateiformat, das mit gängigen Grafikprogrammen erzeugt und auch bearbeitet werden kann. Für den Offsetdruck eignet es sich ideal, weil es für jeden Bildpunkt Informationen über Helligkeit und Farbton enthält. So können Graustufen im Bild problemlos dargestellt und gedruckt werden. |
Tonwert | Unter dem Tonwert verstehen wir das Maß für die optische Wahrnehmung einer Bildfläche. Ein Tonwert von 0 entspricht einer unbedruckten Fläche, ein Tonwert von 100 Prozent entspricht dem Vollton. |
Trapping | Der Begriff „Trapping“ umschreibt die Überfüllung. Dieses Verfahren setzen wir als Offsetdruckerei ein, um Blitzer im Druck zu unterdrücken. Dabei vergrößern wir Farbflächen, die aneinanderstoßen, minimal und vermeiden damit Passerungenauigkeiten. |
U
Umschlagen | Im Bogenoffset wird ein Bogen so gewendet, dass die Seitenmarke wechselt. Dabei bleibt die Seite aber an den Vordermarken bestehen. Der Druckbogenstapel muss nur noch in seiner Längsrichtung gewendet werden. Nach dem Umschlagen befindet sich die Rückseite des Bogens oben. |
Umstülpen | Im Bogenoffset sind Bogen so ausgeschossen, dass sie um die Längsachse gewendet werden. Die Seitenmarke bleibt bestehen, die Vordermarke wechselt jedoch. |
Umweltschutz | Das Thema Umweltschutz wird bei uns groß geschrieben. Wir sind zum Beispiel als Climate Partner zertifiziert und können für Sie klimaneutral drucken. Wir sind auch PEFC zertifiziert und FSC zertifiziert. |
Upload | Ihre Daten können Sie einfach auf unseren FTP-Server uploaden. |
UV Lack | In der Druckveredelung wird unter anderem UV Lack eingesetzt. Unter Einwirkung von UV Licht erhärtet der Lack innerhalb kürzester Zeit. Wählen Sie einen UV Lack, wenn Sie Ihre Broschüre oder Ihr Magazin zum Beispiel mit einer Spot-Lackierung bedrucken wollen. Auch durch Formstanzung oder Prägung verleihen Sie Ihren Printprodukten einen besonderen Touch. In der Druckveredelung gibt es viele Möglichkeiten. |
V
Vektor-Daten | Vektor-Daten bestehen im Vergleich zu Bitmap-Daten aus mathematischen Formeln und basieren auf Punkten, die mit Linien und Kurven miteinander verbunden sind. Diese bilden eine Grafik, die sich ohne Qualitätsverluste vergrößern oder verkleinern lässt. |
Veredelung | Als Veredelung werden alle Arbeitsgänge bezeichnet, die nach dem Druck Ihr Printprodukt zusätzlich attraktiver machen. Ob Prägen, Kaschieren, Formstanzung oder UV Lackierung — diese Druckveredelung bietet Kröger Druck Ihnen an. |
Versalien | In der Typografie sind Versalien die Großbuchstaben des Alphabets. Man kennt Großbuchstaben auch unter dem Begriff Majuskeln. |
Vierfarbdruck | Als Offsetdruckerei produzieren wir für Sie im Vierfarbdruck. Das sind die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key (schwarz). Wenn Sie wünschen, drucken wir im Bogenoffset auch Sonderfarben für Sie. |
Vollton | Fläche bei Druckvorlagen; im Gegensatz zu gerasterten Halbtönen. |
W
Weiterverarbeitung | Als Weiterverarbeitung bezeichnen wir alle Arbeitsschritte, die nach dem eigentlichen Druckvorgang anfallen. Dazu zählen zum Beispiel Falzen, Beschneiden, Binden, Stanzen oder UV Lack aufbringen. |
Werbemittel | Wir produzieren für Sie Offsetdruck Werbemittel, mit denen Sie bei Ihren Kunden garantiert Eindruck machen. Ob Prospekte, Gutscheinflyer, Broschüren oder Zeitungsbeilagen — drucken Sie mit Kröger Druck. |
Wickelfalz | Wir bieten Ihnen viele verschiedene Falzarten. Der Wickelfalz ist dabei ein Parallelfalz, bei dem ein oder mehrere Teile um einen Bogenteil gefaltet werden. |
Workflow | Als Workflow wird der Arbeitsablauf bezeichnet. Bei Kröger Druck läuft dieser transparent über alle Druckprozesse hinweg — vom Auftrag bis zur Weiterverarbeitung. |
Y
Yellow | Yellow, auch gelb nach DIN 16539, ist eine der vier Grundfarben im Standardmodell Vierfarbdruck. |
Z
Zeilenabstand | Der Zeilenabstand bezeichnet den Abstand von Schriftlinie zu Schriftlinie. Dabei zählen wir jeweils von der Unterkante von Groß- und Kleinbuchstaben. Unterlängen werden nicht mitgerechnet. |
Zeitschriftendruck | Wir sind Ihr Partner, wenn Sie eine Zeitschrift drucken wollen. Wir bieten Ihnen Zeitschriften in flexiblen Umfängen und Formaten. Unser Erfolgsfaktor fürs Zeitschriften drucken: Qualität zu effizienten Preisen. |
Zeitungsbeilagen | Wir produzieren für Sie im Offsetdruck Beilagen. Ob Format, Papier oder Seitenumfang für Zeitungsbeilagen — wir können Ihre Wünsche im Beilagendruck flexibel erfüllen. In der Weiterverarbeitung können Sie Ihre Zeitungsbeilage mit einem Gutscheinflyer attraktiver gestalten. |
Zertifizierungen | Kröger Druck arbeitet nach standardisierten Zertifizierungen. Das sichert Ihnen Qualität. Wir sind PSO zertifiziert, aber auch PEFC und FSC zertifiziert. Als Climate Partner drucken wir CO2-neutral. |
Zoll | Im Offsetdruck wird die Maßeinheit Zoll am häufigsten für Endloslängen verwendet. 1 Zoll = 1 Inch = 2,54 cm. |
Zuschuss | Als Zuschuss bezeichnen wir den Überschuss des Druckbogens, der zur Druckinstallation und für die Weiterverarbeitung benötigt wird. |





